Der Schweizer Ingenieur- und Architektenverein (SIA) hat sein Engagement für den Ausbau erneuerbarer Energien und Klimaanpassung im Bauwesen bekräftigt. In einer aktuellen Stellungnahme betont die Organisation, dass die Planung von heute die Klimaherausforderungen von morgen berücksichtigen muss. Die Initiative zielt darauf ab, nachhaltige Praktiken in Ingenieur- und Architekturprozesse zu integrieren.
Der SIA fordert von der Branche eine transformative Herangehensweise: Angesichts der zunehmenden Klimaveränderungen sollen erneuerbare Energien und Klimaanpassung zum festen Bestandteil aller Planungs- und Bauprozesse werden. Dies bedeutet für Planer und Architekten konkret, dass bereits in frühen Projektphasen Klimaszenarien und Energiekonzepte mitgedacht werden müssen.
Die Forderung richtet sich an zentrale Stakeholder der Bauindustrie: Architekten, Ingenieure, Baustoffhersteller, Energieplaner und Bauherren. Der SIA ermutigt diese Akteure, erneuerbare Energien und nachhaltige Praktiken in künftigen Projekten zu priorisieren. Diese Ausrichtung entspricht internationalen Bestrebungen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Förderung erneuerbarer Energiequellen.
Die SIA-Stellungnahme ist als Grundsatzposition zu verstehen, die den Rahmen für künftige Normungsarbeit und Brancheninitiativen absteckt. Die Organisation hat keine konkreten Maßnahmen, Zeitpläne oder Förderprogramme genannt. Für Planer und Hersteller bedeutet dies, dass die konkrete Umsetzung sich in den kommenden Jahren in Normenprojekten und Ausschreibungskriterien zeigen wird.
