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CO2-reduzierter Zement in der Schweiz: Vom Klinkerfaktor zur Netto-Null-Wette auf Carbon Capture

Die Schweizer Zementindustrie hat den Klinkergehalt ihrer Zemente so weit gesenkt wie kaum eine andere in Europa - CEM II dominiert den Markt, RC-Beton ist genormt. Doch der Roadmap-2050-Plan von cemsuisse stützt rund 70 Prozent der verbleibenden Reduktion auf eine Technologie, die noch keine Schweizer Tonne abgeschieden hat.

Die Schweizer Zementwerke liefern jaehrlich Millionen Tonnen eines Baustoffs, dessen Herstellung zwei Drittel ihrer Emissionen prozessbedingt freisetzt - chemisch unvermeidbar bei der Kalzinierung von Kalkstein. Der vergleichsweise niedrige Klinkergehalt der hiesigen Zemente, die genormte Verwendung von Recyclingbeton und neue CO2-reduzierte Produkte wie Holcims ECOPlanet markieren den realen Fortschritt. Doch der Pfad zur Klimaneutralitaet 2050 haengt fast vollstaendig an Carbon Capture - einer industriellen Wette, deren erste Schweizer Anlagen ab 2030 anlaufen sollen. Dieser de-CH-Report ordnet die nationalen Zahlen von cemsuisse, betonsuisse, Holcim und dem BAFU ein und trennt den bereits erreichten Fortschritt von dem noch nicht gebauten Teil des Plans.

Dieser Branchenreport (7 Kapitel) analysiert Markt, Recht, Förderung, Technik und Praxis — mit 13 belegten Quellen.

CO2-reduzierter Zement in der Schweiz: Vom Klinkerfaktor zur Netto-Null-Wette auf Carbon Capture — Baustoffradar 2026.2 — Baustoffradar Schweiz