Die mechanische Zerkleinerung von Gesteinen erfolgt durch Brecher, die stückige Materialien in definierte Korngrößen zerkleinern. Brecher finden Verwendung bei der industriellen Aufbereitung von mineralischen Rohstoffen.

Unterschiedliche Aufgabenstellungen erfordern den Einsatz verschiedener Brechertypen. Im Bergbau steht die Vorzerkleinerung der Erze auf bestimmte Feinheiten im Vordergrund, während in Steinbrüchen die Herstellung bestimmter Gesteinskörnungen im Fokus liegt. Typische Anwendungen finden sich im Bergbau, in Steinbrüchen zur Herstellung von Gesteinskörnungen oder zur Gewinnung von Rohmaterialien sowie im Recycling von Bauschutt und Asphalt.

Für unterschiedliche Zerkleinerungsstufen kommen verschiedene Brechertypen zum Einsatz: Kreiselbrecher und Backenbrecher für primäre Zerkleinerung, Horizontal-Prallbrecher (HSI), Kegelbrecher für sekundäre und tertiäre Zerkleinerung sowie Vertikal-Prallbrecher. Neben diesen Haupttypen gibt es zahlreiche Sondermaschinen wie Hammerbrecher und Walzenbrecher. Brecher werden stationär, mobil auf Rädern oder auf Raupenketten oder semimobil ausgeführt.

Der Markt zeigt eine wachsende Nachfrage nach mobilen Brechanlagen. Mobile Brecher erreichen nur etwa die Hälfte der Lebensdauer von stationären Brechanlagen und sind zudem teurer. Die kürzere Lebensdauer bei gleichzeitig höheren Investitionskosten stellt Betreiber vor wirtschaftliche Abwägungen zwischen Flexibilität und Gesamtbetriebskosten.

Die Norm EN 12620 regelt Anforderungen an Gesteinskörnungen für Beton.